
Dr. Olaf Ebeling
Chefarzt
Arzt für HNO-Heilkunde
Zusatzbezeichnungen:
spezielle HNO-Chirurgie,
plastische Operationen,
volle Weiterbildungs-
berechtigung für die
Facharztweiterbildung
HNO-Heilkunde
Curriculum Vitae
E-Mail: olaf.ebeling@
le.ortenau-klinikum.de
Sprechstundentermine unter Tel. 07821 93-2501
Sandra Gunser
Fachärztin für HNO-Heilkunde
Dr. med. Eckart Moning
Facharzt für HNO-Heilkunde
Facharzt für Chirurgie
Sekretariat HNO
Tel. 07821 93-2501/2503
Fax 07821 93-2064
E-Mail: hno@
le.ortenau-klinikum.de
Telefonische Erreichbarkeit
Mo, Di, Do 8.30–11.30 Uhr, 14–16.30 Uhr,
Mi und Fr 8.30–14 Uhr
Sprechstundenzeiten
Mo, Di 14–16 Uhr
Do 8–11.30 Uhr, Fr 9–11.30 Uhr
Station 5A und Notfälle:
Tel. 07821 93-2516
Unsere Klinik ist zwischen Freiburg und Karlsruhe die einzige Hauptabteilung dieser Fachrichtung mit einem überregionalen Zentralversorgungsauftrag. Der Arbeitsschwerpunkt des Teams um Chefarzt Dr. Olaf Ebeling liegt im operativen Bereich. Das umfangreiche Operationsspektrum unserer Klinik spiegelt sich in den nahezu 2.500 ambulanten und stationären Eingriffen wider. Dazu zählt beispielsweise die gesamte Mikrochirurgie des Mittelohres bei Kindern und Erwachsenen.
Die Zahl der hörverbessernden Operationen bei Otosklerose (Erkrankung des Innenohr umgebenden Knochens) liegt bei 70 Patienten jährlich, insgesamt werden über 300 Ohr-Operationen pro Jahr ausgeführt.
Operationen an der Nasennebenhöhle erfolgen endoskopisch und mikroskopisch kontrolliert.
Neben der operativen Behebung von Nasenscheidewandverkrümmungen bieten wir als Besonderheit auch die sogenannte endonasale Lappentechnik nach Schultz-Coulon zum Verschluss von Defekten der Nasenscheidewand (z. B. bei Durchlöcherung) an.
Korrekturen von Fehlbildungen der äußeren Nase, Lidplastiken (z. B. Lidstraffung) und Korrekturen von Ohrfehlstellungen stellen den Schwerpunkt der kosmetischen Operationen dar. Neu ist das Angebot der dauerhaften Haarentfernung (Epilation) am ganzen Körper. Hierfür wird der zur Zeit beste Laser vorgehalten. Diese Leistungen werden zum großen Teil nicht durch die Zahlung der Krankenkasse abgededeckt. Über die jeweiligen Kosten informiert Sie Chefarzt Dr. Ebeling in einem persönlichen Gespräch.
Zur täglichen Arbeit in unserer Klinik zählt die operative Behandlung von Tumorpatienten im Kopf-Hals-Bereich. Dabei werden alle gängigen Lappentechniken des gesamten HNO-Fachgebietes zur Rekonstruktion von Defekten nach Tumoroperationen oder Unfällen eingesetzt – insbesondere sogenannte mikrovaskularisierte Transplantate (durch kleine Blutgefäße versorgte Transplantate), Radialislappen oder Jejunumtransplantate.
Über große Erfahrungen verfügen wir bei der Laserchirurgie der Nase, des Gesichts und bei Tumoren (z. B. des Kehlkopfes, der mit 40% der häufigste Tumor im Kopf-Hals-Bereich ist). Auch zur Behandlung von Zenker-Divertikeln (Aussackung im Bereich der Speiseröhre, bzw. in der Übergangszone von der Schluckstraße, mit entsprechenden Fremdkörpergefühl und Funktionsstörungen) wird der Laser zur Entfernung der sogenannten Divertikelschwelle benutzt.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rehabilitation von kehlkopflosen Patienten mit stimmprothetischen Möglichkeiten. Zur besonders schonenden Behandlung bei kleineren Kehlkopfoperationen in Narkose setzen wir als spezielle Beatmungsform die Jetventilation ein. Dieses Beatmungsverfahren kommt ohne Intubationsschlauch aus, das Beatmungsgas wird stoßweise direkt über das Operationsrohr verabreicht.
Große Erfahrung besteht auch in der mikrochirurgischen Speicheldrüsenchirurgie einschließlich der Chirurgie der Gesichtsnerven sowie ihrer Rekonstruktion.
Bei Verschluss und Enge der Tränenwege mit Bildung des typischen Tränensees (und Auslaufen von Tränenflüssigkeit über die Lidränder) wird eine Erweiterungsoperation vom Naseninneren her angeboten.
In unserer Klinik werden Operationen so weit wie möglich ambulant ausgeführt. So zum Beispiel die Adenotomie (Polypenentfernung), die Ohranlegeplastiken, die Entfernung von Hauttumoren im Kopf- und Halsbereich, ein Teil der Kehlkopfoperationen und auch Mittelohroperationen. Dazu steht uns im Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim eine Tagesklinik zur Verfügung.
Für die Diagnostik benutzen wir ein Sonografiegerät mit Farbduplexfunktion, Messeinheiten für Otoakustische Emissionen (= spontane Schallabstrahlung aus dem Innenohr) sowie einen Messplatz zur Computeraudiometrie (= elektroakustische Hörprüfung).
Postiv hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit den vier im Haus beschäftigten Logopäden, die eine eigene Ambulanz zur Betreuung aller Störungen von Stimme, Sprache und Schluckakt anbieten.