Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Ärztliche Leitung

Dr. Ulrich Freund
Chefarzt
Tel. 0781 472-3201

E-Mail: osp@
og.ortenau-klinikum.de


Ärztin

Dr. Elisabeth Stöckl
Tel. 0781 472-2530

Dokumentation

Claudia Hornig
Tel. 0781 472-2531

Konrad Fisch
Tel. 07821 93-0

Brückenpflegekräfte

Ute Königsmann
Tel. 0171 3015164

Andreas Moser
Tel. 0171 7848801

Ute Fischer
Tel. 0171 7848802

Christa Herrmann
Tel. 0171 7848802

Kontakt

Tel. 0781 472-2532
Fax 0781 472-1362
E-Mail: brueckenpflege@
og.ortenau-klinikum.de

Onkologischer Schwerpunkt Offenburg Ebertplatz

Der Onkologische Schwerpunkt Ortenau wurde im Jahre 1993 eingerichtet. Diesem gehören das Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach sowie das Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim an. Die Leitung des Onkologischen Schwerpunktes befindet sich am Ortenau Klinikum in Offenburg Ebertplatz.

Als Onkologie bezeichnet man die Wissenschaft, die sich mit Krebs befasst, und im engeren Sinne den Zweig der Medizin, der sich der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von malignen (bösartigen) Erkrankungen widmet. Diese Krankheitsbilder sind heute die zweithäufigste Todesursache in Deutschland (nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen). Allein im Ortenaukreis erkranken jährlich ca. 2.500 Menschen an Krebs. Eine erfolgreiche Tumortherapie ist heute interdisziplinär und ganzheitlich ausgerichtet. 

Leistungsschwerpunkte

Aufgabe des Onkologischen Schwerpunktes Ortenau ist eine optimale medizinische Versorgung der Tumorpatienten in der Region auf dem stets aktuellen wissenschaftlichen Stand. Das erfordert eine fachübergreifende Zusammenarbeit aller beteiligten Disziplinen sowie die Kooperation mit den umliegenden Kliniken und niedergelassenen Ärzten. Der Onkologische Schwerpunkt Ortenau koordiniert diese interdisziplinäre Zusammenarbeit und erarbeitet Empfehlungen für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge der einzelnen Tumore. Zudem organisiert er regelmäßige Fallbesprechungen und Konferenzen mit klinischen Fallvorstellungen.

Auch sind die Erstellung von Leitlinien für eine interdisziplinär abgesprochene Therapie sowie die Gewährleistung einer umfassenden Schmerztherapie wichtige Bereiche. Hinzu kommen regelmäßige Fortbildungen für Ärzte, ein telefonischer Beratungsdienst, laufende Fortbildungsangebote für das Pflegepersonal, psychologische Hilfe sowie die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen. Zusätzlich erfolgt die Tumordokumentation für das Krebsregister Baden-Württemberg.

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die nachfolgend aufgeführte Brückenpflege.

Brückenpflege

In der Klinik

  • Klärung des häuslichen Betreuungs- und Behandlungsbedarfs durch spezielle Brückenpflegekräfte
  • Klärung der pflegerischen Versorgung im häuslichen Bereich in Absprache mit Patient, Angehörigen, weiterbehandelnden Ärzten, Sozialdiensten
  • Beantragung benötigter Hilfsmittel

Zu Hause

  • Beratung von Patienten und Angehörigen sowie Anleitung in pflegerischen Belangen
  • Überwachung und Durchführung von Schmerztherapie in Absprache mit dem Hausarzt
  • Zusammenarbeit mit Hausärzten, Klinikpersonal, Seelsorgern, Sozialdiensten, Krankenkassen, Sanitätshäusern, Hospizdiensten
  • Begleitung auch in psychisch schweren Situationen

Weitere Ziele

  • Verbesserung der Lebensqualität von Tumorpatienten
  • Optimierung der Versorgung und Einbeziehung der behandelnden Ärzte, Sozialstationen und sonstigen Pflegediensten
  • geplante und gut vorbereitete Entlassung aus dem Krankenhaus
  • hohe Sicherheit für Patienten und Angehörige durch gleich bleibende Ansprechpartner
  • Stärkung der familiären Pflegemöglichkeiten