Sekretariat
Katja Klein
Tel. 07803 89-3030
Fax 07803 89-3002
E-Mail: sportmedizin@og.ortenau-klinikum.de
Sprechzeiten
nach Vereinbarung
Anmeldung über das Sekretariat, erreichbar:
Mo–Fr 8–15 Uhr
Eine sportmedizinische Leistungsdiagnostik erlaubt neben der Beurteilung Ihres aktuellen Leistungsniveaus und der Einschätzung Ihres möglichen Leistungspotentials die Festlegung von Schwellen und Trainingsbereichen – die Basis für eine optimale Trainingsplanung. Diese trägt entscheidend dazu bei, dass Sie Ihre Trainingsziele ohne Rückschläge und gesundheitliche Schäden erreichen.
Beim Laufen spielen lokale Muskelermüdungserscheinungen eher keine Rolle. Das ist mit ein Grund, warum auf dem Laufband bis zu 22 Prozent höhere Werte für die maximale Herzfrequenz und die maximale Sauerstoffaufnahme gegenüber der Untersuchung auf dem Fahrrad gemessen werden. Die Laufbandergometrie ermöglicht eine auf der Laufgeschwindigkeit basierende Steuerung der Trainingsbereiche. Da viele Pulsuhren über Optionen zur Geschwindigkeitsmessung verfügen, ist die Trainingssteuerung über die Laufgeschwindigkeit auch für Freizeitportler eine interessante Alternative.
Die Vorteile drehzahlunabhängiger Fahrradergometer liegen in der guten Abstufbarkeit und Reproduzierbarkeit der Belastung. Da die Arme kaum in die Belastung eingebunden sind, ist eine störungsarme Registrierung von Blutdruck und EKG möglich. Leistungsbegrenzende Größe von wenig radtrainierten Breitensportlern stellt vielfach die Ermüdung der Oberschenkelmuskulatur dar, die vor dem Erreichen der Ausbelastung des Herzkreislaufsystems auftritt. Dieses lokale Muskelerschöpfung bedingt bereits bei – im Vergleich zum Laufbandtest – niedrigeren absoluten Belastungsintensitäten eine Laktatbildung als Grundlage für eine Bestimmung der Trainingszonen. Im Fahrradtest ermittelte Schwellen und Trainingszonen bilden daher nicht die Stoffwechselsituation unter Laufbelastung ab und sollten nicht als Planungsgrundlage für ein Lauftrainingsprogramm herangezogen werden.