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Covid-19: Alten- und Pflegeheime besonders schutzbedürftig

Robert-Koch-Institut sieht besondere Herausforderung für Alten- und Pflegeheime / Pflege- und Betreuungsheim Ortenau Klinikum verstärkt Schutzmaßnahmen gegen Corona-Infektionen

Die Corona-Lage in Deutschland entspannt sich insgesamt weiter. Auch im Ortenaukreis geht die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen Tagen deutlich zurück. Besondere Aufmerksamkeit lenkt das Robert-Koch-Institut (RKI) jedoch auf die bundesweite Entwicklung in Alten- und Pflegeheimen. Das RKI veröffentlichte kürzlich Berechnungen, nach denen allein in den vergangenen zwei Wochen die Zahl der Todesfälle in diesen Einrichtungen um zwei Drittel gestiegen ist. Mindestens 37 Prozent aller Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 in Deutschland entfielen demnach auf Alten- und Pflegeheime sowie vergleichbare Einrichtungen.

Vor dem Hintergrund der besonderen Schutzbedürftigkeit seiner Bewohner und Mitarbeiter hat das Pflege- und Betreuungsheim Ortenau Klinikum in den vergangenen Wochen zahlreiche Schutzmaßnahmen eingeführt und umgehend alle Vorgaben des Sozialministeriums des Landes umgesetzt. So besteht seit Anfang März ein absolutes Besuchsverbot in dem Pflegeheim, die Bewohner dürfen das Heim nur zu dringenden medizinischen Behandlungen verlassen und in allen Bereichen der Einrichtung tragen Mitarbeiter einen Mund-Nasen-Schutz. Darüber hinaus hat die Einrichtung in allen Speisesälen und Pausenräumen sogenannten Spuckschutz installiert und Abstandsregelungen eingeführt. Die Bewohner dürfen derzeit nur noch in Gruppen abwechselnd die Speisesäle aufsuchen.

„Zum Schutz der Bewohner haben wir darüber hinaus das Heimareal an unserem Standort in Fußbach in Bereiche eingeteilt, um verschiedene Personengruppen zu trennen“, berichtet Heimleiter Marco Porta. Außerdem führt die Einrichtung täglich sogenannte Screenings aller Bewohner durch, bei denen eine Messung der Temperatur, der Sauerstoffsättigung im Blut sowie der Herzfrequenz erfolgt. Auch bei allen Mitarbeitern wird täglich die Temperatur gemessen und mögliche Symptome einer Covid-19-Erkrankung werden abgefragt. Alle Maßnahmen werden in einem internen Krisenstab unter Beteiligung der Zentralen Klinikhygiene des Ortenau Klinikums koordiniert und abschließend mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. Die Heimaufsicht beim Landratsamt Ortenaukreis wurde ebenfalls über die Maßnahmen informiert.

„Trotz der schnellen und umfassenden Umsetzung aller Schutzmaßnahmen wurden seit der vergangenen Woche unter unseren rund 330 Bewohnern 13 Personen positiv auf das Virus getestet. Auch bei sechs Mitarbeitern, die sich inzwischen in häuslicher Quarantäne befinden, war ein Test positiv“, so Porta. Alle Angehörigen der positiv getesteten Bewohner wurden informiert. Zwei Bewohner sind im Zusammenhang mit Covid-19 inzwischen im Heim verstorben.

„Nach dem Nachweis der ersten Infektionen haben wir unsere Schutzmaßnahmen in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der Zentralen Klinikhygiene nochmals verstärkt“, so Porta. So hat die Einrichtung bereits vergangene Woche einen weiteren Wohnbereich für positiv auf das Coronavirus getestete Bewohner eingerichtet, der von den anderen Bereichen isoliert wurde. Die Bewohner dürfen ihr Zimmer so lange nicht verlassen, bis von einer Weiterverbreitung des Virus nicht mehr auszugehen ist. Auch nehmen isolierte Bewohner ihr Essen nur noch auf ihrem eigenen Zimmer ein. Mitarbeiter in diesem Isolierbereich tragen persönliche Schutzkleidung und FFP2-Masken. Außerdem wurde in der Einrichtung in den vergangenen Tagen verstärkt getestet. „Wir tun alles, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern“, betont Heimleiter Marco Porta. Bei regelmäßigen Heimbegehungen durch die Zentrale Klinikhygiene wird die Situation ständig beobachtet und gegebenenfalls weitere Maßnahmen besprochen und veranlasst.

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