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Ortenau Klinikum in Offenburg: Ausbau der Zentralen Notaufnahme geht zügig voran

Richtfest für ZNA-Anbau/ Notaufnahme leistet über 45.000 Behandlungen im Jahr/ Sanierung berücksichtigt Erfahrungen aus Corona-Pandemie/ Künftig Zentrale Anlaufstelle für Klinik-Notaufnahme und Notfallpraxis

Freuen sich über den zügigen Baufortschritt: (v.l.n.r.) Verwaltungsdirektor Mathias Halsinger, Projektleiterin Eva Wilhelm, Christiane Kalies, Architektenbüro Leimbach und Bartels, Rainer Stapf, Geschäftsbereichsleiter Bau und Technik, Eva Müller, Stellv. Pflegedirektorin, Dr. Bernhard Gorißen, Chefarzt der ZNA und Renate Kopf, Stellv. Pflegerische Leitung der ZNA sowie Handwerker des ausführenden Bauunternehmens.

Der Ausbau der Zentralen Notaufnahme (ZNA) des Ortenau Klinikums in Offenburg geht zügig voran. Bereits vier Wochen nach Baubeginn konnte das Ortenau Klinikum in Offenburg heute das Richtfest für den geplanten Anbau an die bestehende Zentrale Notaufnahme in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang der Klinik am Ebertplatz begehen. Mit der Erweiterung trägt die Klinik dem gesteigerten Patientenaufkommen Rechnung und will die Leistungsfähigkeit der ZNA bis zur Inbetriebnahme des geplanten Klinikneubaus in Offenburg im Jahr 2030 sicherstellen. Allein von 2014 bis 2017 verzeichnete die Abteilung einen Zuwachs um rund 25 Prozent. Aktuell werden pro Jahr über 45.000 Patienten in der ZNA am Offenburger Ebertplatz versorgt.

„Wir wollen unsere qualitativ hochwertige Patientenversorgung auch in den kommenden Jahren bis zum Klinikneubau gewährleisten. Da die Patientenzahlen in der ZNA stark angestiegen sind, müssen wir die Abteilung jetzt ausbauen. Ich freue mich auf eine neue, sehr leistungsfähige ZNA, die zum Teil schon in diesem Jahr zur Verfügung stehen wird“, so Mathias Halsinger. Der Verwaltungsdirektor des Ortenau Klinikums Offenburg-Kehl dankte allen Beteiligten für den geleisteten Einsatz. 

Die Erweiterung der ZNA beinhaltet sowohl einen Umbau der bestehenden Notaufnahme wie auch einen Anbau an den bisher genutzten Gebäudeteil. In beiden Bereichen werden vor allem zusätzliche Untersuchungs- und Behandlungsräume entstehen. Da das Ortenau Klinikum in Offenburg auch eine umfassende Versorgung und Behandlung schwerverletzter Patienten beispielsweise nach Arbeits- oder Verkehrsunfällen gewährleistet, wird die räumliche Struktur zudem für diese spezielle und medizinisch anspruchsvolle Versorgung weiter ausgebaut und optimiert. Das Ziel ist eine zeitlich lückenlose Schwerverletztenversorgung.

Um die Verzögerungen durch die Corona-Pandemie auszugleichen und sich noch besser für vergleichbare Ereignisse aufzustellen, hat die Klinik ihre Erfahrungen aus den vergangenen Monaten der Corona-Pandemie in die Planungen einfließen lassen und den Umbau der besehenden ZNA vorgezogen. „Wir haben unter anderem mehr Schleusen und mehr Untersuchungs- und Behandlungsräume vorgesehen als vor der Corona-Pandemie. Bei Bedarf können wir so noch schneller und wirksamer Isolierbereiche einrichten und sind noch besser auf entsprechende Ereignisse vorbereitet“, so Dr. Bernhard Gorißen, Chefarzt der ZNA am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl. Bereits im Herbst werde der Umbau des bisher für die ZNA genutzten Gebäudeteils abgeschlossen sein und wieder für die Patientenversorgung zur Verfügung stehen.

Um die Patientensteuerung zu optimieren, schafft die Klinik mit der Erweiterung der ZNA auch die Voraussetzungen für eine zentrale Aufnahme sowohl für die Notaufnahme in der Klinik als auch für die Notfallpraxis der niedergelassenen Hausärzte. Aufgrund der sehr guten Kooperation mit der Notfallpraxis wird künftig das „Ein-Tresen-Prinzip“ etabliert. Hierdurch stellt sich das Ortenau Klinikum auf die vom Gesetzgeber angekündigten weiteren Reformen für eine sektorenübergreifende Notfallversorgung ein. Die gesamte Erweiterung der ZNA wird voraussichtlich im April 2021 fertiggestellt sein.

Die Erweiterung der ZNA ist bereits der zweite Bauabschnitt umfangreicher Sanierungsmaßnahmen an der Offenburger Klinik am Ebertplatz, die der Kreistag im Rahmen des sogenannten Modell Landrat im Dezember 2018 beschlossen hat. Ein weiterer Bestandteil der Sanierungsplanung ist der Bau eines neuen Zentral-OP für die jährlich über 9.000 Operationen an der Betriebsstelle Ebertplatz. In einem vierten Bauabschnitt wird dann das Mutter-Kind-Zentrum erweitert. Um die hochwertige Qualität der Patientenversorgung bis zum Bezug des geplanten Neubaus im Jahr 2030 zu sichern, werden rund 36 Millionen Euro investiert. Das Ortenau Klinikum rechnet für die Finanzierung der Sanierungsmaßnahmen mit einer anteiligen Förderung durch das Land Baden-Württemberg.

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