Klinikverbund Wir über uns

Kompetenz im Verbund – Agenda 2030 des Ortenau Klinikums

Das Ortenau Klinikum ein Eigenbetrieb des Ortenaukreises, ein Klinikverbund mit hoher medizinischer und pflegerischer Kompetenz

Das Ortenau Klinikum ist ein Eigenbetrieb des Ortenaukreises, vertreten durch den Landrat Frank Scherer, Geschäftsführer ist Christian Keller. Mit seinen rund 5.400 Mitarbeitern ist es der viertgrößte kommunale Klinikverbund in Baden-Württemberg. Es verfügt über Fachkliniken und medizinische Zentren, deren hohe medizinische und pflegerische Kompetenz sowie Erfahrung weit über die Region Südbaden hinaus bekannt sind.

An seinen derzeit acht Klinikstandorten in der Ortenau mit 1.707 Planbetten sorgt es gemeinsam mit seinen wichtigsten Partnern, den niedergelassenen Ärzten, für eine umfassende Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau. Dies ist ein Anspruch, zu dem sich der Träger, der Ortenaukreis, bekennt – in Verantwortung gegenüber seinen rund 420.000 Bürgern. So lassen sich jährlich rund 78.000 Patienten stationär im Ortenau Klinikum behandeln, die zum Teil aus ganz Baden-Württemberg zu uns kommen. Und jährlich erblicken mehr als 4.000 Babys in unseren Kreißsälen das Licht der Welt.

Zudem bieten wir für 336 pflegebedürftige, ältere geistig behinderte, psychisch kranke und alkoholkranke Menschen ein Zuhause in unserem Pflege- und Betreuungsheim in Gengenbach-Fußbach.

Als wichtigster Arbeitgeber im Ortenaukreis bildet das Ortenau Klinikum mit seinen drei Bildungszentren für Gesundheits- und Pflegeberufe und seiner Beteiligung am Ökumenischen Institut für Pflegeberufe wie auch in vielen anderen Klinikbereichen jährlich weit über 400 Auszubildende aus.

Organe des Ortenau Klinikums
 
Kreistag, Ausschuss für Gesundheit und Kliniken, Landrat, Geschäftsführung
 
Dem Ausschuss für Gesundheit und Kliniken gehören an (Stand 2018):
Landrat Frank Scherer sowie die Kreisräte Theo Benz, Thorsten Erny, Dr. Ulrich Freund, Ingrid Fuchs, Klaus Jehle, Willy Kehret, Kordula Kovac, Christoph Lipps, Klaus Muttach, Bruno Metz, Gebhard Glaser, Martin Mußler, Jürgen Nowak, Eberhard Roth, Dr. Claus-Dieter Seufert, Dr. Christoph Jopen, Karin Traunecker, Dr. Martina Bregler, Alfred Baum, Renate Kohlund, Jürgen Mohrbacher, Prof. Dr. E. Freiherr v. Hodenberg, Friedrich Preuschoff
 
Beratende Mitglieder: Gerda Bohnert, Sr. M. Michaela Bertsch, Sr. M. Veronika Stein


Bild: Landrat Frank Scherer
Bild: Der Kreistag des Ortenaukreises © Landratsamt Ortenaukreis

Agenda 2030 – Ortenau Klinikum

Um die qualitativ hochwertige, flächendeckende Patientenversorgung im Ortenaukreis nachhaltig zu sichern, hat das Ortenau Klinikum Anfang 2017 mit der Entwicklung einer Strategie zur zukünftigen Struktur des Klinikverbundes für die Jahre bis 2030 und darüber hinaus begonnen. Die „Agenda 2030“ soll die Zukunftsfähigkeit des Ortenau Klinikums, zu dem heute fünf Kliniken mit neun Standorten gehören, als kommunale Einrichtung sichern.

Schrittweise Neuordnung

Mit dem „Modell Landrat“ hat der Kreistag 2017 bereits mittelfristige Strukturveränderungen im Klinikverbund beschlossen. So werden die Standorte Ettenheim, Kehl und Oberkirch ab 1. Januar 2019 als Portalkliniken der Häuser in Lahr, Offenburg und Achern geführt. Der Standort Gengenbach wird zu diesem Zeitpunkt als Akutkrankenhaus aufgegeben und zum Gesundheitszentrum mit Notfallstandort/Rettungswache entwickelt.

Ab spätestens 2030 beziehungsweise mit Fertigstellung der dazu erforderlichen Neu- oder Umbaumaßnahmen wird das Ortenau Klinikum seine stationären Leistungen an den vier Krankenhausstandorten in Offenburg, Lahr, Wolfach und Achern erbringen - das hat der Kreistag des Ortenaukreises im Juli 2018 mit der „Agenda 2030“ entschieden. Die Standorte Offenburg und Lahr werden als Häuser der Maximalversorgung weiterentwickelt. In Offenburg und Achern sollen jeweils Klinikneubauten entstehen. Das verabschiedete Konzept sieht zudem vor, dass die derzeitigen weiteren stationären Standorte in Oberkirch, Kehl und Ettenheim zu diesem Zeitpunkt als stationäre Standorte aufgegeben und als Gesundheitszentren mit Portalfunktion sowie Notarzt/Notfallstandorte weitergeführt werden. Damit soll eine optimale Verzahnung von stationären Klinikangeboten, Notfallversorgung und ambulanter Versorgung im Ortenaukreis erreicht werden.

Ziele der Strukturdiskussion:

  • Qualitativ hochwertige, flächendeckende Patientenversorgung und -sicherheit gewährleisten
  • Qualifiziertes Personal gewinnen und binden
  • Ausgewogene Wirtschaftlichkeit erreichen
  • Fördermittel für Investitionen sichern

Umfassende Informationen zur Agenda 2030 des Ortenau Klinikums finden Sie hier.

Bild: Vorschlag Vier-Standorte-Modell mit aufgezeigten Möglichkeiten für die Nachnutzung der Standorte Ettenheim, Gengenbach, Kehl und Oberkirch (Aktualisierte Karte, 4. Juni 2018).