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Mastdarmkrebs

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Dick- und Mastdarmkrebs: Was Sie über die Operation wissen sollten

Die Heilungschancen stehen gut, wenn der Tumor frühzeitig erkannt wird. Dann können wir ihn operativ meist vollständig entfernen. Wenn Sie an Dickdarmkrebs, dem Kolonkarzinom, oder einem Mastdarmkrebs, dem Rektumkarzinom, erkrankt sind, wird Ihnen Ihr Arzt zu einer baldigen Operation raten. Oberstes Ziel aller Behandlungsmaßnahmen ist: den Tumor und unter Umständen den befallenen Darmabschnitt zu entfernen! Hierbei kommt der Operation eine zentrale Bedeutung zu. Speziell bei bestimmten Formen des Mastdarmkrebses hat sich allerdings die Vorbehandlung durch eine Strahlen- und Chemotherapie, eine sogenannte neoadjuvante Therapie, etabliert. Diese lässt den Tumor erst einmal deutlich schrumpfen. So kann er dann besser herausoperiert werden. Wann dies geschieht, besprechen die Fachärzte am Darmzentrum Ortenau gemeinsam in einer regelmäßig stattfindenden Tumorkonferenz. Dabei diskutieren Ärzte verschiedener Fachrichtungen ausführlich die weiteren Behandlungspläne ihrer Krebs-Patienten. Doch was kommt auf den Patienten zu, wenn der Operationszeitpunkt gekommen ist?

Bei der Operation entfernt der Arzt den befallenen Darmabschnitt und zusätzlich die dazugehörigen Lymphknoten. Anschließend vernäht er die beiden freiliegenden Enden des Darmes mit einer speziellen Technik. Unter Umständen muss ein künstlicher Darmausgang gelegt werden. Beim Dickdarmkrebs kommt dies allerdings selten vor. Auch bei der operativen Entfernung, auch Resektion genannt, des Mastdarmkrebses können die Chirurgen heutzutage den Schließmuskel erhalten, so dass ein künstlicher Darmausgang oft nur vorübergehend gelegt werden muss – bis die Naht gut verheilt ist. Dies dauert in der Regel rund zwei bis drei Monate. Liegt der Tumor jedoch in der Nähe des Afters und sehr tief, können Ärzte den Schließmuskel oft nicht mehr erhalten. Somit muss der Patient dauerhaft einen künstlichen Darmausgang, ein so genanntes Stoma, tragen. In solchen Situationen steht am Darmzentrum Ortenau den Betroffenen ein Stomatherapeut zur Verfügung.

Dieser informiert und berät Patienten darüber, wie sie trotz Stoma ein normales Leben führen können. Auch die Chirurgen am Darmzentrum werden mit Ihnen ausführlich über die Operation sprechen. Sie beantworten gerne alle Ihre Fragen und klären Sie umfassend über mögliche Risiken sowie über das Leben nach der Operation auf.

Sie wünschen weitere, ausführliche Informationen? Gerne empfehlen wir Ihnen die Informationsbroschüre des Darmzentrums Ortenau:

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Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim

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