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Ortenau Klinikum: Land beschließt Förderung für wichtiges Klinik-Versorgungsprojekt

Energieversorgungszentrale für neuen Klinikcampus in Offenburg im Landeskrankenhausbauprogramm 2026 berücksichtigt

Bei der Umsetzung der Agenda „Ortenau 2030 – Zukunft Gesundheit“ kann das Ortenau Klinikum einen weiteren bedeutenden Teilerfolg verzeichnen. Mit einem Kabinettsbeschluss zum Landeskrankenhausbauprogramm 2026 im Februar hat das Land eine Investitionsförderung für die auf dem Offenburger Klinikcampus geplante Energieversorgungszentrale (EVZ) zugesagt. Das Projekt ist mit rund 25 Millionen Euro Investitionskosten veranschlagt. Das Ortenau Klinikum rechnet mit einer Förderung von über 60 Prozent.

„Diese weitere Förderung durch das Land ist eine äußerst positive und erfreuliche Nachricht für unsere Agenda Ortenau 2030“, kommentierte Landrat Thorsten Erny den Beschluss des Landeskabinetts. „Die Entscheidung ist ein weiterer Meilenstein für unseren Klinikneubau in Offenburg und die zukunftsfähige Neugestaltung der Kliniklandschaft in der Ortenau. Mein ausdrücklicher Dank geht an Sozialminister Manne Lucha und an sein Haus, für die verlässliche Unterstützung unserer Agenda Ortenau 2030 und die hervorragende Zusammenarbeit“.

Auch die Vorstandsvorsitzende des Ortenau Klinikums, Claudia Bauer-Rabe, freut sich über die beschlossene Förderung: „Aufgrund ihrer zentralen Funktion für alle weiteren Einrichtungen und Gebäude ist die Energieversorgungszentrale ein Schlüsselprojekt auf dem Klinikcampus in Offenburg.“

Die Energieversorgungszentrale ist in direkter Nachbarschaft zum Neubau des Klinikhauptgebäudes, zum Multi-User-Zentrum (MUZ) sowie zum Funktionsgebäude angeordnet. „Die Gebäude zählen zu den Hauptabnehmern der über das EVZ bereitgestellten Medien. Hierzu gehören die Wärmeversorgung aus dem Fernwärmenetz, Kälte, Mittelspannung, Sicherheitsstrom, Dampf für das MUZ sowie die medizinische Sauerstoffversorgung“ erläutert Rainer Stapf, Geschäftsbereichsleiter Bau und Technik beim Ortenau Klinikum.

„Mit dem konsequent nachhaltigen Energiekonzept und der Umsetzung des Effizienzstandards BEG 40 für das Klinikhauptgebäude investieren wir nicht nur in moderne Infrastruktur, sondern auch in dauerhafte CO₂- und Kosteneinsparungen“, so Bauer-Rabe. ´“Das ist verantwortungsvolles Wirtschaften im Sinne unserer Patientinnen und Patienten sowie kommender Generationen.“

Der Bau der EVZ wurde parallel zum Klinikhauptgebäude und dem MUZ bereits 2025 begonnen. Derzeit sind die Arbeiten zur Baugrundverbesserung abgeschlossen, der Rohbau startet noch im Frühjahr dieses Jahres. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2027 vorgesehen.

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