Patienten und Angehörige Patientenfürsprache

Patientenfürsprache am Ortenau Klinikum

Das Ortenau Klinikum zählt zu den ersten Häusern in Deutschland, die dieses wichtige Amt zur Stärkung der Patientenrechte bereits im Jahr 2013, kurz nach Inkrafttreten des Patientenrechtegesetzes, eingeführt haben. Alle Patientenfürsprecher sind ehrenamtlich tätig – das Reporting der Fürsprecher findet Eingang in die Erhebungen des Qualitätsmanagements.
Die Patientenfürsprecherin für Lahr-Ettenheim ist Gabriele Billion, in Wolfach ist Waltraud Armbruster zuständig. Ingrid Fuchs ist für die Patientenfürsprache am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl verantwortlich.

Patientenfürsprecherin seit der ersten Stunde: Ingrid Fuchs

Die Patientenfürsprecherin Ingrid Fuchs bekleidet seit 2013 das Amt der Patientenfürsprecherin, zuvor war sie über 40 Jahre in der Pflege tätig, zuletzt viele Jahre als Pflegedirektorin der St. Josefsklinik in Offenburg. Neben Ihrem Amt ist sie Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes Patientenfürsprecher in Krankenhäusern e.V. (BPiK).

Mit Ingrid Fuchs hat das Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl eine überaus profilierte Patientenfürsprecherin. „Wo Menschen aufeinandertreffen kann es zu Unstimmigkeiten kommen,“ stellt Ingrid Fuchs fest. „Wir kümmern uns und verstehen uns als „Moderatoren“, beschreibt Sie ihre Rolle. Mit der Hilfe von Frau Fuchs und Ihren Kolleginnen wird der Dialog zwischen Ärzten/Pflegern und Patienten/Angehörigen verbessert und begleitet. Sie bilden eine Schnittstelle zwischen Patienten beziehungsweise deren Angehörigen und dem Klinikpersonal und sorgen so für eine stetige Verbesserung der Krankenhausversorgung sowie für eine Stärkung der Patientenorientierung.

Die Patientenfürsprecher werden in ihrer Arbeit umfangreich von der Klinikleitung unterstützt, ebenso von der Unternehmenskommunikation, sei es in Form von Presseberichterstattung und Veröffentlichungen oder bei Vortragsveranstaltungen. Gemeinsam mit dem Leiter der Unternehmenskommunikation, Dieter W. Schleier, der im Beirat des BPiK vertreten ist, besucht Frau Fuchs Vorstandssitzungen des BPiK oder Fachtagungen für Patientenfürsprecher, wie beispielsweise beim „Tag des Patienten“. Außerdem tritt sie öffentlichkeitswirksam als Schirmherrin von Vorstandsveranstaltungen des Ortenau Klinikums und einer Auszubildenden-Kampagne für Pflege-Nachwuchs in Erscheinung.

Patientenfürsprache und Beschwerdemanagement arbeiten Hand in Hand

Patientenfürsprache und Beschwerdemanagement arbeiten Hand in Hand, besprechen sich in allen wichtigen Fällen. Mit Ihrer gemeinsamen Arbeit waren die Patientenfürsprache und das Beschwerdemanagement schon mehrfach nominiert für den Award Patientendialog, zuletzt im Jahr 2020. Seit vielen Jahren verfügt das Ortenau Klinikum über ein professionelles Beschwerdemanagement. Patienten und ihre Angehörigen können durch das Ausfüllen eines Beschwerdebogens ihre Kritik oder ihre Anliegen an kompetenter Stelle vorbringen. Eine zeitnahe Reaktion seitens der Klinikverwaltung ist garantiert.

Selbstverständnis

Unsere Patientenfürsprecher sind das Bindeglied zwischen den Patienten auf der einen Seite und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ortenau Klinikums Offenburg-Kehl auf der anderen Seite.

Sie sind ehrenamtliche und von der Klinikleitung unabhängige Ansprechpartner für Patienten und deren Angehörige, die sich für ein persönliches und vertrauensvolles Gespräch an sie wenden können.

Aufgabe der Patientenfürsprecher ist es, Patienten über ihre Rechte zu informieren und sie bei deren Wahrnehmung zu unterstützen sowie ihnen bei möglichen Sorgen auch einfach nur zuzuhören.

Selbstverständlich ist dieses Angebot zum Wohle des Patienten kostenlos und stets vertraulich.

Aufgaben

Präsenz im Ortenau Klinikum als Ansprechpartner für Patientinnen und Patienten in persönlichen und sachlichen Angelegenheiten:

  • Aufklärung und Information über Rechte und Pflichten
  • Unterstützung und Beratung bei Problemen während eines Krankenhausaufenthaltes
  • Vermittlung bei Konflikten, Unstimmigkeiten, Missverständnissen u. ä.

Die Patientenfürsprecher sorgen für eine schnelle, unbürokratische und vor allem persönliche Hilfe für Patientinnen und Patienten.

Dies garantiert auch eine Zusammenarbeit mit dem Qualitätsmanagement, das sich um Lob, Anregungen und Kritik von Patienten zentral kümmert.